Frankfurter Allgemeine Zeitung (7. Dezember 2009)
„Afrika hat trotz immenser Schwierigkeiten durchaus Chancen, der Armutsfalle zu entkommen. Diese verhalten optimistische Prognose formuliert der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler Walter Eberlei. (...) Eberlei ist keineswegs blauäugig, sieht in einigen Ländern durchaus Stagnation oder gar katastrophale Rückschritte (...). Gleichwohl spreche vieles dafür, dass sich der Prozess der Demokratisierung, welche die wichtigste Voraussetzung für die Befreiung von Armut und Abhängigkeit darstellt, nicht aufhalten lasse. Dem Autor ist zugutezuhalten, dass er weder auf eine platte Schelte korrupter afrikanischer Eliten setzt noch pauschal das Ende der Entwicklungshilfe fordert. (...) Hartgesottene Afropessimisten wird die Studie nicht überzeugen. Für jene hingegen, die ein engagiertes Plädoyer für den afrikanischen Kontinent suchen, bietet das Buch eine anregende, zur Diskussion herausfordernde Lektüre.“
Welt-sichten (Nr. 2-2011)
(Der ausführliche Beitrag von Roger Peltzer beginnt mit der Diskussion jüngerer Veröffentlichungen von Volker Seitz und Dambisa Moyo. Daran anschließend setzt er fort:)
„Walter Eberlei, Professor im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der FH Düsseldorf, kann nicht mit plakativen Thesen für Diskussionen am Stammtisch dienen. (...) Denn Walter Eberlei analysiert sehr differenziert und auf Basis empirisch abgestützter Forschungsergebnisse die Entwicklungsfortschritte in Subsahara-Afrika in den letzten zehn Jahren. (...) Allerdings sind die Entwicklungsfortschritte – auch dies arbeitet Eberlei heraus – sehr ungleich verteilt. (...) Das eigentliche Verdienst des Buches von Walter Eberlei besteht darin, herauszuarbeiten, welche Faktoren erfolgreiche Entwicklung begünstigen.“
Socialnet.de (11. Januar 2010) - Link
„Ein neuer Blickwechsel, in dem erkennbar wird, dass Afrika „eigene Wege aus der Armutsfalle“ entdeckt, ist wichtig. Walter Eberlei bietet diesen Perspektivenwechsel an.“
„Die zahlreichen Abbildungen, Tabellen, Statistiken und sogenannten Textboxen (...) machen den Forschungsbericht zudem zu einem Nachschlagewerk für Fragen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.“
Inkota-Brief (Nr. 151, März 2010)
"Der Autor nennt sowohl die mitunter katastrophalen Entwicklungsrückschritte in einigen Ländern beim Namen als auch positive Trends der vergangenen Jahre. (...) Walter Eberlei gelingt es so, einen Weg aus der Afrikafalle zu finden, in der sich sich einer gefühlten Ewigkeit die Afrika-Optimisten auf der einen und die Afrika-Pessimisten auf der anderen Seite in Verallgemeinerungen und Grundsatzurteilen verfangen."
Deutsche Presse Agentur, Literaturdienst, 19. Oktober 2009
„Das «Armenhaus der Welt» liefert seit Jahrzehnten nicht nur Rohstoffe für die Volkswirtschaften der Welt, sondern ebenso zuverlässig Schlagzeilen über Krisen, Kriege und Konflikte. Doch nun gibt es überraschende Entwicklungen, die auf einen Neubeginn hindeuten. In seinem Buch «Afrikas Wege aus der Armutsfalle» analysiert Walter Eberlei, warum einige Länder des Kontinents beachtliche Fortschritte bei der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung machen.“
Bildungsserver Hessen (Link) (Zugriff: Januar 2010): „Das Buch ist in der Schule als Hintergrundmaterial für den Unterricht in der Oberstufe geeignet.“
Africa Positive (Nr. 35/09, 44-45): "Ein interessantes Buch für jeden, der sich für die writschaftspolitische Lage in Afrika interessiert. (...) Das Buch erklärt verständlich, so dass jeder, auch jemand fachfremdes, seine Schlussfolgerungen nachvollziehen kann. Aber auch Experten kommen auf ihren Genuss, denn Afrika wird hier in einem differenzierten Licht betrachtet und Rechnungen an Beispielen von spezifischen Ländern vorgenommen, wie man sie sonst in der Literatur nicht findet."